Pfitzinger Voice Design

News

15.10.2017
Field Recorder 7.1 Frequenz und Level des spektralen Peaks

17.3.2017
Field Recorder 7.0.2 SS08, SS08P; Android 7.1

27.12.2016
Field Recorder 6.7 192kHz Samplerate 105dB Dynamik

30.7.2016
Field Recorder 6.4 schreibt SD Card beliebig; Homescreen Widget

26.4.2016
Field Recorder 6.3 Immersive full screen

26.3.2016
Field Recorder 6.2 Echtzeit Spektrum

3.10.2015
Field Recorder 5.7 direkter FTP Upload

22.1.2015
Field Recorder 5.0 mit USB Audio; steuert AGC, NS, EC

18.3.2014
Field Recorder 4.2 exportiert mp3, AAC und FLAC

18.2.2014
Field Recorder 4.0 unterstützt alle MicW Mikrofone

Unser Titelbild

Gezeigt wird das Burgtor und die Große Burgstraße der Altstadt von Lübeck um das Jahr 1865. . . .

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Field Recorder
(Field Recorder)

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USB Audio

Unsere App Field Recorder nutzt externe USB Audio-Geräte durch das sogenannte USB Audio, das mit Android™ 5 in viele Smartphones und Tablets Einzug gehalten hat und Teil des USB-Standards ist.

Ein USB-OTG-Adapter (“On The Go”) ist zwingend, der es dem Android Smartphone oder Tablet erst erlaubt, als sogenannter Host zu arbeiten und angeschlossene USB Soundkarten, USB Headsets oder USB Mikrofone anzusprechen.

Und das USB Audio-Gerät muß “class-compliant” sein, es folgt also dem USB Audio Standard. Das ist u.a. daran zu erkennen, dass es ganz ohne Treiberinstallation auf Linux-, Windows™- sowie Apple™-Computern verwendbar ist.

Kompatible USB Audiointerfaces

Erfolgreich getestete Geräte sind die USB Soundkarten

Headset

Stereo-USB-Mikrofone

Mono-USB-Mikrofon (hochqualitativ, rauscharm, mit 24Bit Auflösung)

Mono-USB-Mikrofone (günstig, ab 50€)

Audiointerfaces (günstig, um 10€)

Falls Sie ebenfalls mit USB Audio erfolgreich aufnehmen können, würden wir uns über eine kurze Email mit dem verwendeten Equipment (oder sogar einem Foto während des Einsatzes) sehr freuen!

Beispiel

Unsere ersten erfolgreichen Aufnahmen machten wir mit dem Tablet Google™ Nexus 10 und dem Focusrite™ Saffire 6 USB2 (2.Version, erkennbar am Schriftzug “USB 2.0” unter dem USB Anschluß).

Wichtig war, das Audiointerface zuerst mit ausgeschalteter Phantomspannung anzuschließen und diese erst später einzuschalten. Denn wenn die USB Soundkarte die beiden Studio-Kondensatormikrofone Rode™ NT-1A mit 48Volt Phantomspannung versorgen soll, muß sie die notwendigen 48Volt intern aus den 5Volt der USB-Leitung hochtransformieren und braucht dazu deutlich mehr Strom.

Belohnt wurde diese Konstellation durch eine perfekte Aufnahmequalität, die sogar für professionelles CD-Mastering ausgereicht hätte. Equipment im Wert über 700€ zuverlässig gesteuert durch unsere App Field Recorder, die nicht einmal ein 100tel davon kostet!

Probleme beheben

Trotz Android 5 oder höher haben einige Smartphones und Tablets Probleme mit USB Audio-Geräten, meistens aus einem der beiden Gründe:

  1. Manche USB Soundkarten benötigen mehr Strom, als viele Smartphones liefern können (die über USB-OTG-Adapter den Standard von 500mA nicht erfüllen), so dass die Anbindung scheitert.
  2. Andere Smartphones können trotz Android 5 grundsätzlich nicht per USB Audio aufnehmen (wiedergeben dagegen schon!).

Nicht immer ist leicht festzustellen, welcher der beiden Gründe vorliegt. Etwa beim Samsung™ Note3 fanden wir trotz Android 5 nicht ein USB Audio Gerät, das auf dem Note3 Aufnahmen ermöglichte.

Im ersten Fall dagegen gibt es glücklicherweise meistens Abhilfe. Wir haben z.B. beim Sony™ Xperia Z5 mit Focusrite™ Saffire 6 USB2 oder Terratec iQuader™ beobachtet, dass beide Geräte vom Sony Xperia Z5 im Moment der Aktivierung wieder ausgeschaltet werden.

Dagegen funktionieren am Z5 die Alesis Audiointerfaces, das Shure™ X2u, das Headset Sennheiser™ PC 25 USB, alle oben genannten USB Mikrofone und auch die günstigen Audiointerfaces anstandslos: Man schließt das USB Audio-Gerät mittels USB-OTG-Adapter an das Z5 an, wählt in der Statusleiste “USB-Gerät ermitteln”, startet Field Recorder, wählt die native Samplefrequenz und startet die Aufnahme.

Während z.B. das Shure™ X2u auch mit +48V Phantompower völlig problemlos läuft, macht das CEntrance™ MicPort Pro nur dann weniger Probleme, wenn man +48V ausgeschaltet läßt; das Sony Xperia Z5 verweigert hier nämlich den erhöhten Strombedarf beim Versuch, +48V einzuschalten. Unter Android ist das MicPort Pro also ohne zusätzliche Maßnahmen eher für dynamische Mikrofone wie etwa Interviewmikrofone geeignet.

Abhilfe bei diesen Problemfällen kann bereits das Austauschen der USB-Kabel und USB-OTG-Adapter gegen hochwertige Ausführungen schaffen. Diese sind immer durch einen Aufdruck gekennzeichnet, der den Kabelaufbau spezifiziert. Die hochwertigsten USB-Kabel enthalten den Aufdruck “28AWG/1P + 24AWG/2C”, wobei der erste Teil bedeutet, dass die beiden USB-Datenadern verdrillt und abgeschirmt sind, der zweite Teil, dass die Spannungsversorgung über dickere Adern läuft (je kleiner die zweite Zahl, desto dicker die Adern, meistens treten Werte zwischen 28 und 24 auf, selten das noch bessere 20, wobei die Datenadern 28 haben müssen). Immer sind solche USB-Kabel zusätzlich bedruckt mit “USB2.0”, “Shielded” und/oder “High Speed”.

Sonst hilft ein USB-OTG-Adapter mit zusätzlichem Stromanschluß wie der unten abgebildete, über den ein Powerpack das USB Audio Gerät mit eigenem Strom versorgt. So lassen sich alle Audiointerfaces in Betrieb nehmen, die sonst aus Stromversorgungsgründen scheitern würden. Es gibt viele ähnliche Adapter, aber nur wenn aus der linken großen USB-Buchse zwei Kabel kommen, eines mit Stecker und eines mit Buchse, kann es funktionieren:

Alternativ läßt sich auch ein USB-OTG Hub mit zusätzlichem Stromanschluß (vorne rechts im Bild) einsetzen:

Anmerkungen

Übrigens raten wir von folgendem USB-OTG-Adapter ab, der zunächst als elegante Lösung erscheint, um Standard-USB-Stecker ans Smartphone anzuschließen. Aber über die feste Verbindung zwischen Adapter und Stecker können enorme Hebelkräfte auf die USB-Buchse des Android-Geräts wirken und sie mechanisch beschädigen:

Vielen Dank für die bisherigen Rückmeldungen. Wir werden an dieser Stelle fortlaufend weitere aktuelle Erfahrungen veröffentlichen.